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Sozialstrukturatlas 2017

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Sozialstrukturatlas 2017

Vorwort Liebe Leserin,

Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, Sie halten die dritte Ausgabe des Sozialstrukturatlasses für den Landkreis Görlitz in Ihren Händen. Der Atlas bildet in kompakter Form die soziale Struktur unseres Landkreis ab. Sie wollen wissen, welche Entwicklungen es in der Bevölkerung in den letzten drei Jahren gegeben hat? Werden es immer noch mehr ältere Menschen? Wie sieht es mit der Pflege aus? Kommt der wirtschaftliche Aufschwung bei den Menschen an? Müssen viele Kinder und Jugendliche in einem Heim leben? Wie ist es um die Sicherheit in den Grenzgemeinden bestellt? Diese und viele andere Fragen kann der Sozialstrukturatlas beantworten. Die Indikatoren der ersten beiden Sozialstrukturatlasse werden dafür wieder verwendet. Einige wurden ausgebaut und stellen detaillierte Regionaldaten zur Verfügung. Gemeinsam bilden sie ein Spiegelbild des sozialen Gefüges im Landkreis Görlitz. Mit den bekannten und einigen neuen Karten und Tabellen gewinnen Sie einen Überblick über die Entwicklung hier und in anderen Regionen Sachsens. Vergleichen Sie zwischen Gemeinden und Planungsräumen und gewinnen Sie neue Erkenntnisse durch die Kombination verschiedener Handlungsfelder. Als Kommunen sind wir täglich nah dran an den Herausforderungen unserer Zeit. Große Gesetzesänderungen wie die Pflegestärkungsgesetze haben mit etwas Verzögerung Auswirkung bis auf den einzelnen Bürger. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden passen wir jeden Tag die Dienste und Einrichtungen der kommunalen Daseinvorsorge darauf an. Gern beantworten wir Ihre Fragen, denken über neue Lösungen nach und setzen sie mit den Trägern vor Ort um. Der Integrierte (Sozial-)Planungsansatz des Landkreises Görlitz erfährt nach wie vor hohe Aufmerksamkeit in Sachsen und anderen Regionen. Gemeinsam mit dem Sächsischen Sozialministerium und dem ISS in Frankfurt haben wir im letzten Jahr erprobt, welche Rolle Mehrgenerationenhäuser und Kommunen bei der Weiterentwicklung sozialer Dienstleistungen und des Ehrenamtes spielen können. Die Vernetzung mit anderen Planungsbereichen von der Wirtschaft bis zum Tourismus schreitet voran. Die Sozialberichterstattung in Form des Sozialstrukturatlasses ist inzwischen für viele Entscheider in Politik und Verwaltung eine willkommene Argumentationsgrundlage. In Zeiten alternativer Fakten dient eine gut zusammengestellte Datenbasis als Quelle für neutrales Wissen und hilft Alternativen abzuwägen. Lassen Sie sich einladen, aus dieser Quelle zu schöpfen. Bernd Lange Landrat Martina Weber 2. Beigeordnete, Geschäftsbereich Jugend, Gesundheit, Arbeit und Soziales